(Text: Michael Raschke) (Fotos: Falkensteiner Hotel Schladming) Nur wenige Schritte von der österreichischen Planai-Talstation entfernt liegt das Falkensteiner Hotel Schladming; es bringt die umliegende Bergwelt ins Haus.
Die Planai ist allgegenwärtig im österreichischen Schladming. Vom Ortskern aus steigt die Skipiste steil an, sie ist im Winter Bühne internationaler Ski-Weltcup-Rennen, im Sommer Teil einer weiten Bergkulisse voller Wander- und Bikewege. Nur wenige Schritte von der Talstation entfernt liegt das Falkensteiner Hotel Schladming in exponierter Lage. Es wurde 2012 im Zuge der bevorstehenden alpinen Ski-Weltmeisterschaft eröffnet und ist als Vier-Sterne-Superior-Hotel klassifiziert.
Seiner Gästeschar aus Aktivurlaubern und Erholungssuchenden hat das Falkensteiner Schladming vieles zu bieten. Architektonisch geschickt gestaltet, rahmt es die grandiose umliegende Bergwelt ein. Die großzügige, nach oben offene Lobby ist das inszenierte Herz des Hauses. Über mehrere Ebenen hinweg öffnet sich das Atrium nach oben, Tageslicht fällt durch hohe Glasflächen ins Innere und lenkt den Blick weiter: hinaus zur Planai und zu den umliegenden Felsformationen.

Offenheit und Weite
Die vertikale Offenheit schafft Weite und Orientierung zugleich. Balkone, Galerien und klare Linien strukturieren den Raum, ohne ihn zu begrenzen. Für den Gast bedeutet das: Ankommen ohne Enge, ein erster Moment des Durchatmens. Gleichzeitig ist die lichte, weite Lobby sozialer Treffpunkt und Rückzugsort in einem. Sitzgruppen strukturieren den Raum, die Bar fügt sich selbstverständlich ein, Blickachsen verbinden Inneres mit Äußerem. Die Berge bleiben hier nicht bloße Kulisse – sie sind Teil des Raumes.

Warmes Holz und Naturstein holen die Umgebung ins Innere. In der Hospitality-Branche spricht man vom „alpinen Lifestyle“, der hier in bester Form gelebt wird. Die 130 Zimmer und Suiten sind bewusst gestaltete Rückzugsorte. Ihre Grundrisse folgen einer klaren Logik: großzügige Fensterfronten zur Bergseite, fließende Übergänge zwischen Schlaf-, Wohn- und Badbereich, reduzierte Linienführung ohne visuelle Unruhe. Nichts drängt sich auf, alles ordnet sich dem Gefühl von Weite unter. Oberflächen in überwiegend gedeckten Tönen greifen die Farben der Umgebung auf. Selbst nach einem sportlichen Tag auf der Planai oder im grandiosen Gebiet des Dachstein-Gletschers setzt sich hier eine spürbare Entschleunigung fort: Türen schließen leise, Stoffe dämpfen Geräusche.

Wellness und Kulinarik
Auch das Acquapura SPA setzt auf den Dialog zwischen Innen und Außen. Wasserflächen, Ruhezonen und Saunen fügen sich wie organische Landschaften in das Haus, der Blick aus dem Pool reicht bis zu den schneebedeckten Hängen im Winter oder zu den saftig-grünen Almwiesen im Sommer.


Kulinarisch spiegelt das Restaurant „Steirer“ dieses Prinzip: Regionalität trifft klare Formsprache, die Küche interpretiert Produkte aus der Steiermark mit asiatischem Touch modern und frisch. Küchenchef Bernd Maier verantwortet seit acht Jahren die Arbeit an Herden und Töpfen; nach einigen Stationen im Ausland scheint er hier mit einem ambitionierten Team an der Seite seine Berufung gefunden zu haben. Fermentation ist seine große Leidenschaft. Von ihr zeugen große Gläser mit selbst hergestellten Produkten auf den Regalen im Restaurantbereich.


Ab der Hoteltür ist die Talstation der Planai in wenigen Gehminuten erreicht. Für Gäste bedeutet das: kurze Wege ohne großen logistischen Aufwand. Im Sommer beginnen Wanderwege und Bike-Trails nahezu vor der Haustür und führen hinauf in die Region Schladming-Dachstein. Eindrucksvoll ist das Hochplateau des – indes schwindenden – Gletschers mit der Hängebrücke „Treppe ins Nichts“ und neuen architektonischen Erlebnisstationen an der Gletscherbahn. Im Dachstein Eispalast als Teil des Besucherensembles öffnet sich tief im ewigen Eis ein begehbares Labyrinth aus gefrorenen Kammern, in denen kunstvoll gearbeitete Eisskulpturen schimmern. Figuren, Tiere und alpine Motive scheinen in beeindruckender Präsenz direkt aus dem Gletscher gewachsen zu sein.

Nur wenige Kilometer von Schladming entfernt liegt, eingebettet zwischen Dachsteinmassiv und Ennstal, auf 1100 Metern Höhe der kleine Wintersportort Ramsau. Hier gibt es zahlreiche Drehorte der ZDF-Serie „Die Bergretter“ – vom Bergretter-Hof bis zu markanten Almen und Felsformationen. Geführte Touren und individuell begehbare Routen machen diese Schauplätze zugänglich. Für viele Falkensteiner-Gäste ist es ein besonderer Reiz, bekannte Fernsehbilder mit der realen Berglandschaft zu verbinden – und dabei nahezu selbst Teil dieser Kulisse zu werden.
