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 © Fotos: Abu Dhabi Tourism (20), Tim Bäcker (10)

Abu Dhabi - 1001 Nacht reloaded

Die "kleine" Schwester von Dubai, die eigentlich das größte und reichste der sieben Emirate und somit eher der große Bruder ist, will aufschließen und am touristischen Erfolg des 140km entfernten Nachbarstaates teilhaben.

Viel haben sie sich vorgenommen. An jeder Straßenecke ist das zu sehen. Baustellen und noch im Bau befindliche Hochhäuser ebnen den Weg durch das Emirat Abu Dhabi. 
Und weil es an Geld nicht fehlt, schießen die Projekte in den Himmel. Manchmal wortwörtlich, manchmal im übertragenen Sinne. Mit dem „Emirates Palace“ befindet sich schon das vielleicht beste Hotel der Welt in Abu Dhabi. Drei Milliarden Dollar soll es gekostet haben. Das Luxushotel steht unweit der „Corniche“, einer sieben Kilometer langen prachtvollen Küstenstraße mit Boulevard, breiten Grünanlagen und einem öffentlichen Strand.

Mit dem Erdöl kam der Aufschwung
Abu Dhabi machte erst  von sich reden, als 1959 Erdöl gefunden wurde. Es dauerte dann weitere zehn Jahre, bis das Emirat erschlossen wurde. Durch den Beginn der Erdölförderung wurde die Wüstenstadt zu einer modernen Metropole umgebaut. An Geld mangelte es hierbei nie und das wird überall deutlich.

Abu Dhabi ist die Hauptstadt von insgesamt sieben Staaten, die sich 1971 zu den Vereinigten Arabischen Emiraten zusammenschlossen. Dabei zählt Dubai wohl zu den bekanntesten. Da dort das Ölvorkommen dem Vernehmen nach nur noch für die nächsten zehn Jahre reicht, wurde frühzeitig der Weg für den Tourismus geebnet. Abu Dhabi dagegen besitzt nach offiziellen Verlautbarungen noch Vorkommen für die nächsten 300 Jahre.

Obwohl mitten in der Wüste gelegen, blüht und gedeiht es in manchen Teilen des Emirates wie in einer Oase aus tausend und einer Nacht. Das liegt auch am Herrscher Scheich Zayed, dem die Begrünung sehr  wichtig ist. Da Regen hier äußerst selten und ein Regentag deshalb von den Emiraties wie ein Feiertag zelebriert wird, muss künstlich nachgeholfen werden.

Formel 1, Yachthafen und Vergnügungspark locken Besucher
Um den Jetset ins Land zu holen, wurde mal eben mit dem Yas Marina Circuit ein Formel 1 Ring in die Wüste gestampft, der seit 2009 den Rennzirkus in die Emirate bringt. Standesgemäß ausgestattet wurde dieser mit eigenem Yachthafen und dem 5-Sterne „Yas Hotel“.  Sebastian Vettel und Fernando Alonso waren hier bereits zu Gast, die Lage inmitten des Rundkurses könnte nicht exklusiver sein.  Sieben Themenrestaurants sorgen für das leibliche Wohl, die "Marina Executive Suites" für einen einzigartigen Blick auf die Rennstrecke. Für all diejenigen, die Motorsportfeeling preiswerter erleben wollen, besteht jeden Dienstag die Möglichkeit, den Kurs kostenlos zu betreten oder mit Fahrrädern zu erkunden. 

In Sichtweite hierzu befindet sich die Ferrari World, ein Familienfreizeitpark im Design der italienischen Kultmarke aus Maranello. Zugpferd ist die mit 240 km pro Stunde schnellste Achterbahn der Welt. Hier bietet sich das „Crown Plaza Abu Dhabi Yas Island“ für Übernachtungen an. Das 4 Sterne-Luxushotel überzeugt mit großzügigem Außenbereich und spektakulärer Lage in der Bucht des arabischen Golfs.

Der Falke als Statussymbol
Ein echter Ausflugstipp für Tierfreunde ist das von der deutschen Tierärztin Gabrielle Müller geführte „Abu Dhabi Falcon Hospital“. Falken haben eine großen Bedeutung in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Ein besonders bedeutendes Exemplar, der Sakerfalke, findet sich im Wappen des Emirates. Die stolzen Tiere besitzen einen eigenen Reisepass und haben im Flugzeug ihren eigenen Sitzplatz.
Neben den Falken sind es Kamele, die in der arabischen Tierwelt einen gewichtigen Platz einnehmen. Vergleichbar ist der Status mit dem der Pferde in Europa. Dabei ist nicht nur das Fleisch des Kamels beliebt, auch als Fortbewegungsmittel und als mobile Wünschelrute dient das Tier. Kamele können Wasser bis zu zehn Meter unter der Erde wittern und sind somit in der Wüste treue Begleiter.
Wer die schüchternen Tiere einmal aus der Nähe betrachten möchte, kann das bei einer geführten Wüstentour tun, zum Beispiel in die „Gartenstadt“ Al Ain, einer Oase mitten in der Wüste.

Kunst und Kultur in Moschee und Museum
Unbedingt anschauen sollte man die „Sheik Zayed Moschee“. Flächenmäßig ist sie die drittgrößte der Welt, hinter den Moscheen in Mekka und Medina. Hier finden bis zu 40.000 Gläubige Platz. Geblendet von den Spiegelungen der Sonne auf dem weißen Marmor und den Wasserbecken betritt man den Innenhof der Moschee. Um den mit über 5.000 qm größten handgeknüpften Teppich der Welt nicht zu beschmutzen, müssen alle Besucher am Eingang ihre Schuhe ausziehen. Die Verzierungen des Teppichs finden sich gespiegelt in den Ornamenten der Deckenkuppel wieder und versetzen die Besucher in Erstaunen. Hierzu trägt auch der weltweit größte Kronleuchter mit unzähligen Swarowski-Kristallen bei.
24 Karat Gold und ein Durchmesser von zehn Metern lässt die von zahlreichen Kuppeln umgebene Gebetshalle erstrahlen.

Eine Säule des neuen, modernen Abu Dhabi wird auch die Welt der Künste darstellen. Hierfür wird gleich eine ganze Insel geschaffen, „Saadiyat Island“. Frankreichs Ex-Staatschef Sarkozy war während seiner Zeit als Regierungschef schon hier, um die Grundsteine eines nachgebauten Louvre zu legen, der bis 2015 fertiggestellt werden soll. Eine Version des Guggenheim-Museums entsteht unweit davon, zusammen mit einem Nationalmuseum. Abgerundet wird die Kulturinsel durch eine eigene Philharmonie und andere Bildungs- und Kultureinrichtungen auf hohem Niveau. Schon in diesem Jahr gibt es erste Ausstellungsstücke des Louvre zu sehen.

An Kultur mangelt es ohnehin nicht im knapp 600.000 Einwohner zählenden Staat. Am zweiten Dezember jeden Jahres befinden sich die Vereinigten Arabischen Emirate im Ausnahmezustand. Der Nationalfeiertag treibt die Massen auf die Straßen, kostümiert in den Farben der Emirate. Kinder laufen auf den Straßen umher, bespritzen Autos mit Luftschlangenspray und feiern mit ihren Familien. Vergleichbar ist der Feiertag mit dem Tag der deutschen Einheit, gefeiert wird der Zusammenschluss der sieben Emirate im Jahr 1971. Am Abend gibt es ein großes Feuerwerk, die Arbeit ruht für zwei Tage und auch sonst zeigen sich die Staaten in ihrem ganzen Patriotismus. Den Einwohnern werden Paraden und eine imposante Flugshow geboten.

Anreise:
AirBerlin fliegt täglich nonstop von Düsseldorf und Berlin in die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate. Im Verbund mit dem Partner Etihad Airways haben Reisende sogar die Auswahl aus insgesamt sechs täglichen Verbindungen von Deutschland nach Abu Dhabi. Wer in der neu ausgestatteten Business Class reist, für den steht ein exklusiver Limousinen-Service zum Flughafen bzw. Hotel bereit. Infos unter www.airberlin.de

Kosten:
Eine siebentätige Pauschalreise mit JT Touristik, dem deutschen Marktführer für Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate, gibt es schon ab rund 700 Euro pro Person im Doppelzimmer mit Halbpension im 5 Sterne Hotel Intercontinental Abu Dhabi, inklusive Flug. Informationen und Buchung: www.jt.de

Informationen über Abu Dhabi:  www.visitabudhabi.ae

Infokasten

  • Alkoholische Getränke werden in Hotelbars, Nachtclubs und Restaurants ausgeschenkt.
  • In der Stadt empfiehlt es sich, auf freizügige Kleidung zu verzichten. Am Strand sind Badeanzüge und –Hosen  natürlich erlaubt.
  • In den Moscheen sollte die Kleidung den ganzen Körper bedecken, keine schulterfreien Shirts, keine kurzen Hosen,
  • Englisch wird weitestgehend überall verstanden und gesprochen.
Die Landeswährung ist der UAE Dirham. Der Wechselkurs ist fest an den US-Dollar gekoppelt (derzeit ca. 1 US$ = 3,67 AED)


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