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 Fotos: © Stefanie Schneider


Von der Ästhetik des Zufalls

Die Foto-Künstlerin Stefanie Schneider experimentiert mit bereits abgelaufenem Filmmaterial und schafft damit erzählerische Bildgeschichten, die eine besondere Aura des Zufälligen und Unvollkommenen umgibt.

Charakteristisch für Stefanie Schneiders Fotogra-fien sind faszinierende malerische Effekte, die durch unkalkulierbare chemische Reaktionen entstehen: Farbverschiebungen, Flecken und Überblendungen verleihen den akkurat arrangierten Motiven der 1968 in Cuxhaven geborenen Künstlerin etwas Surreales. Heute lebt und arbeitet sie in Berlin und Los Angeles. Die Wüste Südkaliforniens ist auch meist der Schauplatz ihrer Geschichten: Sie ist eine Kulisse, vor der die Menschen ziellos, verloren und zufällig wirken.

Der Zufall spielt eine ganz besondere Rolle in Ihrem Leben, auch in Bezug auf ihre Arbeit mit Polaroid-Filmen…
Stefanie Schneider: Ja, 1996 fand ich per Zufall zwei Boxen abgelaufenes, günstiges Filmmaterial. Am nächsten Tag kaufte ich mir eine Kamera und fuhr mit meiner Schwester an den Strand. Die entstandenen Bilder spiegelten mein Lebensgefühl in L.A. wider – eine Idee war geboren!

Welche Ihrer Arbeiten ist Ihr Lieblingswerk?
Einen konkreten Favoriten habe ich nicht, aber eines meiner Lieblingswerke im Moment ist "Circle of Magic".

In Ihrem Projekt "29 Palms, CA" geht es um Wünsche und Träume einer Gruppe von Individuen, die in einer Wohnwagen-Gemeinschaft in der kalifornischen Wüste lebt. Dabei dekonstruieren Sie den sentimental verklärten American Dream. Unter anderem in Zusammenarbeit mit Udo Kier. Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit?
Udo und ich kannten uns schon von einem früheren Projekt. Bei einem Filmfestival sind wir uns wiederbegegnet. Er war sofort begeistert von "29 palms" und sprühte voller Ideen. Generell sind unsere "Drehs" immer sehr offen, immer wieder passiert etwas Ungeplantes, was sich gut in den Kontext integrieren lässt.

Werden weitere Prominente folgen?
Möglicherweise in der nächsten Episode für "29 palms". Allerdings kann ich im Moment noch keine Namen nennen.

Wie viele Werke fertigen Sie in etwa pro Jahr?
Insgesamt sind es ca. 15 Bilder. Sie sind beispielsweise in der Galerie Robert Drees in Hannover und Berlin zu sehen.

Informationen zu Stefanie Schneider:
www.instantdreams.net
www.twentyninepalms.ca
www.galerie-robert-drees.de


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